- Mit einem Verkaufsvolumen von über 930 Millionen Euro und einem Zuwachs von 7,4% gegenüber dem Vorjahr erhält der Sektor sein nachhaltiges Wachstum aufrecht.
- Trotz der gegenwärtigen Konjunktur erfreuen sich Kindermode und Kinderfürsorgeartikel aus Spanien bester wirtschaftlicher Gesundheit.
- Auf dem Inlandsmarkt legte der Verkauf gegenüber 2007 um 6,6% zu und international ist sogar ein Anstieg von 9,6% zu verzeichnen.
Der Sektor der spanischen Kindermode und Kinderfürsorgeartikel ist gesund – trotz der gegenwärtigen Konjunktur. Eindeutig geht dieses Fazit aus den Verkaufszahlen für das Jahr 2008 hervor, die ASEPRI (Spanische Verband von Herstellern von Produkten für die Kindheit) heute Morgen vorgelegt hat.
ASEPRI vereint die wichtigsten Unternehmen in den Sektoren der Kindermode und Kinderfürsorgeartikel und zählt über 200 angeschlossene Unternehmen und 300 Marken. Die neu veröffentlichen Zahlen des Geschäftsjahres 2008 zeigen ein Verkaufsvolumen von über 930 Millionen Euro – ein Zuwachs um 7,4% gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Trend ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Verkauf erkennbar. Gegenüber 2007 belegen die Zahlen einen Anstieg um 6,6% auf nationaler Ebene bei einem Gesamtvolumen von 691 Millionen Euro, während auf den internationalen Märkten das aktuelle Verkaufsvolumen von 239 Millionen Euro sogar um 9,6% über dem Vorjahreswert liegt.
Die in ASEPRI vereinten Unternehmen konsolidieren ihre starke internationale Position im Sektor, führen den europäischen Markt an und ziehen langsam aber sicher in den nordamerikanischen Markt und auch in andere Märkte ein.
In diesem Sinne unterstrich der Präsident von ASEPRI, Vicente Mompó, der Sektor der spanischen Kindermode und Kinderfürsorgeartikel befinde sich trotz der gefährlichen Konkurrenz aus Südostasien nach wie vor in einer hervorragenden Wachstumsphase, und führte diesen fortdauernden Trend auf die erfolgreiche Politik des Unterschieds zurück. „Die Zukunftsgarantie in unserem Industriesektor liegt gerade in der Qualität, im exzellenten Service und in der stetigen Verbesserung unserer Position gegenüber der Konkurrenz, zusammen mit der entschiedenen Integration neuer Technologien und dem Umweltschutz“, betonte Mompó.
Nach den Zahlen von 2008 beträgt der Exportanteil am gesamten Verkaufsvolumen 25,76%. Wie die Zahlen belegen, ist die Präsenz der Mitgliedsunternehmen von ASEPRI auf den europäischen Märkten die Regel: 92,9% dieser Firmen exportierten innerhalb Europas, während 41,1% Exporte nach Nordamerika verzeichnen.
Italien, ein traditionell sehr anspruchsvoller Markt im Modesektor, führt in der länderspezifischen Betrachtung die Exportliste der spanischen Kindermode mit einem Anteil von 63,3% an, gefolgt von Portugal, Großbritannien und Frankreich.
Andererseits ist hervorzuheben, dass die spanischen Firmen der Kindermode und Kinderfürsorgeartikel entschieden auf die Diversifizierung ihres Verkaufs auf neuen aufstrebenden Märkten setzen, allen voran Russland (15,2 %) und Polen (8%).
Die Zahlen von 2008 stellen zweifelsfrei die Bedeutung des spanischen Kindermodesektors auf internationaler Ebene heraus. Als stärkstes Exportland belegt Italien für 77% der spanischen Firmen den ersten Rang im internationalen Verkauf.
Andererseits wird sich der Verband ASEPRI, wie sein Präsident im Zusammenhang der Herausforderungen für 2009 betonte, „besonders für die kleinen Unternehmen einsetzen, die sich keine Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation leisten können, damit unsere Mitgliedsfirmen ihre Konkurrenzposition stärken können.“
In Spanien werden jährlich fast 200 Millionen Kinderartikel gekauft
Im zweiten Halbjahr 2008 wurden in Spanien insgesamt 96 961 000 Kinderbekleidungsstücke und 1 277 000 Kinderfürsorgeartikel verkauft. Zusammen mit den Zahlen des ersten Halbjahres ergeben sich als Jahresgesamtzahl annähernd 200 Millionen Artikel. Diese Daten stammen aus einer von TNS World Panel durchgeführten Umfrage von ASEPRI über den Verbrauch von Kinderbekleidung und Kinderfürsorgeartikeln.
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres belief sich der Verbrauch an Kindermode innerhalb Spaniens auf fast hundertzehn Millionen Euro bei einem mittleren Preis von 11,25 Euro pro Kleidungsstück.
Die großen Ladenketten einer einzigen Marke haben sich in Spanien als beliebtester Verkaufsweg für Bekleidung herausgestellt: Diese Läden stellen 25,30% des Marktvolumens. Auf den nächsten Plätzen folgen die Läden vielfacher Marken (22,50 %) und die Spezialladenketten einer Marke (17,4 %).
Betrachtet man die Anzahl der verkauften Kleidungsstücke, so belegen die großen Ladenketten einer Marke mit einem Anteil von 25,20% ebenfalls den ersten Platz, gefolgt von den Großmärkten und Supermärkten mit 20,50%.
Andererseits ist der Verbrauch an Kinderfürsorgeartikeln (ortsfest und auf Rädern, wie Wagen usw.) gegenüber dem Vorjahr um 6,56% gestiegen, was einer Summe von 122 Millionen Euro entspricht.
Im zweiten Halbjahr 2008 stieg die Anzahl verkaufter Einheiten bei einem Durchschnittspreis von 95,54 Euro auf 1.277.000 an.
In diesem Sektor ist das Spezialgeschäft das bevorzugte Einkaufsmedium, wie sein Marktanteil von 39,92% belegt. Auf den Plätzen folgen die Großmärkte (18,31%) und andere Verkaufswege wie Spielzeugläden, Kleidungsläden usw. mit 18,21%.
Auch hinsichtlich der verkauften Einheiten konsolidiert sich das Spezialgeschäft mit einem Anteil von 24,79% als erstrangiger Verkaufsweg, gefolgt von den Großmärkten und Supermärkten (22,63 %) und den Spezialladenketten mit einem Anteil von 15,02% am Gesamtverkauf.
Wünschen Sie ausführlichere Informationen, füllen Sie folgendes Formular aus.
10.06.2009